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Gruppenfoto der Mitglieder der Unabhängigen Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs UKASKM - aufgenommen in der Akademie der Kuenste in Berlin, 24.06.2024.
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Kommission wird 10 Jahre alt

26.02.2026 Heute vor 10 Jahren wurde die Unabhängige Kommission des Bundes zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs ins Leben gerufen. Seitdem setzt sie sich dafür ein, dass sexueller Kindesmissbrauch in Deutschland aufgearbeitet wird – unabhängig davon, ob die Taten in der Familie, in Institutionen oder im sozialen Umfeld stattfanden. Mehr als 3.000 Betroffene von sexualisierter Gewalt in Kindheit und Jugend haben der Kommission in dieser Zeit ihre Geschichte anvertraut.
Foto Petra Ladenburger. Sie hat blonde Lange Haare zu einem Zopf zusammengebunden, eine randlose Brille und ein blaues Jackett an.
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Petra Ladenburger als NRW-Kinderschutzbeauftragte vorgeschlagen

Düsseldorf, 19.01.2026 - Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat die Rechtsanwältin und Anhörungsbeauftragte der Aufarbeitungskommission des Bundes, Petra Ladenburger, als Landesbeauftragte für Kinderschutz und Kinderrechte vorgeschlagen. Sie soll das neu geschaffene Amt in den kommenden fünf Jahren aufbauen.
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Vorstellung bei Berliner Frauenbeauftragten

01.12.2025 – Kommissionsmitglied Barbara Kavemann hat die Arbeit der Aufarbeitungskommission beim Treffen der neu gewählten Frauenbeauftragten in Berliner Werkstätten für Menschen mit Behinderungen vorgestellt. Bei dem Treffen wurden die Frauenbeauftragten umfangreich über Berliner Gewaltschutzprojekte informiert. Frauen mit Behinderungen sind weitaus häufiger von Gewalt betroffen als Frauen ohne Behinderungen.
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Fallstudie zu sexualisierter Gewalt in der Schule veröffentlicht

03.12.2025 - Auch Schulen sind Orte, an denen Kinder und Jugendliche sexualisierte Gewalt erfahren. Die Aufarbeitungskommission hat in einer Fallstudie 133 Berichte und Anhörungen von Betroffenen und Zeitzeug*innen zum Kontext Schule ausgewertet. Die meisten von ihnen berichteten über Lehrkräfte als Tatpersonen.
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Haushaltsausschuss streicht Mittel für den Fonds Sexueller Missbrauch

14.11.2025 - Die Unabhängige Kommission des Bundes zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs kritisiert, dass es nicht gelungen ist, den Fonds Sexueller Missbrauch für das Haushaltsjahr 2026 abzusichern. Es wird keine kontinuierliche Fortführung der Leistungen für Betroffene geben. Der Haushaltsausschuss hat in seiner Bereinigungssitzung keine Mittel dafür vorgesehen. Auch eine Nachfolgelösung liegt bisher nicht vor.
Fünf Podiumsteilnehmende sitzen bei einer Konferenz vorne, ein Mann hat ein Mikrofon in der Hand
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Aufarbeitung in queeren Bewegungen

24.10.2025 – Am 23. und 24. Oktober hat im Schwulen Museum Berlin eine Konferenz zur Aufarbeitung von sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche in queeren Bewegungen stattgefunden. Die Tagung „(Mit) Widerstände(n) umgehen: Ein Update zur queeren Aufarbeitung“ war eine Fortschreibung zur Ausstellung und einer ersten Konferenz zum Thema in den Jahren 2023 und 2024. Die Aufarbeitungskommission hat das Projekt mitgefördert.
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Internationale Tagung über Täternetzwerke in Heidelberg

21.10.2025 – In Heidelberg hat unter dem Titel „Täternetzwerke als Herausforderung für wissenschaftliche Studien zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs“ ein zweitägiger Workshop mit 25 Teilnehmenden stattgefunden. Dieser wurde von den Forschungsinstituten SOCLES International Centre for Socio-Legal Studies und ISA – Institut für soziale Arbeit aus Münster ausgerichtet. Für die Unabhängige Kommission des Bundes zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs nahm Prof. Dr. Stephan Rixen teil.
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Wir trauern um Claudia Burgsmüller

Mit Claudia Burgsmüller verliert die Unabhängige Kommission des Bundes zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs eine wichtige Kooperationspartnerin und die Betroffenen von sexueller Gewalt in Kindheit und Jugend eine furchtlose Unterstützerin. Als kritische Akteurin in der Aufarbeitung von sexueller Gewalt in Kindheit und Jugend und als Anhörungsbeauftragte der Kommission hat sie die Aufklärung dieses Unrechts entschlossen vorangebracht.
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Statement zum Stopp des Fonds sexueller Missbrauch

04.07.2025 – Die Unabhängige Kommission des Bundes zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs kritisiert die Entscheidung des Bundesfamilienministeriums, die Antragstellung für Mittel aus dem Fonds Sexueller Missbrauch (FSM) rückwirkend zu stoppen, scharf. Der Fonds Sexueller Missbrauch hatte am 24. Juni bekannt gegeben, dass in den letzten Wochen so viele Anträge in der Geschäftsstelle eingegangen seien, dass die im Bundeshaushalt vorgesehenen Mittel nicht ausreichten, um alle eingegangenen Anträge zu bewilligen. Aus diesem Grund könnten Erstanträge ab dem 19. März 2025 nicht mehr bewilligt werden.
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Aufarbeitungskommission erhält gesetzliche Grundlage

01.07.2025 – Heute tritt das "Gesetz zur Stärkung der Strukturen gegen sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen" in Kraft. Damit werden die Arbeit der Unabhängigen Kommission des Bundes zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs sowie der Unabhängigen Beauftragten gegen sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen und des Betroffenenrates langfristig gesichert. Das Gesetz soll den Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexueller Gewalt verbessern und die Aufarbeitung in Deutschland vorantreiben.

Webanalyse / Datenerfassung

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