Schlusswort Hearing Heimerziehung
6. Öffentliches Hearing "Sexueller Kindesmissbrauch in der Heimerziehung"
Das Schlusswort von Kommissionsmitglied Prof. Dr. Barbara Kavemann zum 6. Öffentlichen Hearing "Sexueller Kindesmissbrauch in der Heimerziehung".
Ziel des Hearings war es, die Folgen der sexuellen Gewalt für ehemalige Heimkinder und die Anliegen und Bedarfe der heute erwachsenen Betroffenen erneut in die Debatte zu bringen. Von vielen Teilnehmenden wurde eine politische Anerkennung und Unterstützung für ehemalige Heimkinder gefordert.
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Begrüßung Hearing Heimerziehung
Julia Gebrande, Vorsitzende der Aufarbeitungskommission, wies in ihrer Begrüßung darauf hin, dass es nach dem Auslaufen des Runden Tischs Heimerziehung und des Fonds Heimerziehung sehr leise geworden sei um das Thema Sexueller Kindesmissbrauch in der Heimerziehung. Es sei wichtig, die Aufarbeitungsbemühungen von Trägern und Heimaufsichten kritisch zu begleiten.
Zum VideoHeimkindheiten im geteilten Deutschland
Im Panel „Heimkindheiten im geteilten Deutschland“ berichtete der Betroffene Ioannis von Gewalterfahrungen in seiner Kindheit und Jugend in westdeutschen Heimen. Corinna Thalheim berichtete über ihre Zeit im Jugendwerkhof Torgau in der DDR.
Zum VideoAufarbeitung und Anerkennung in der Heimerziehung
Im dritten Panel des Hearings diskutierten die Sozialpädagogin Katharina Loerbroks, die unter anderem drei Jahre lang als Referentin für den Runden Tisch „Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren“ gearbeitet hat, und die Sozialarbeiterin Petra Schwarzer-Knape, die seit 2023 das UNSER HAUS - Projekt für und mit Menschen mit Heimerfahrung leitet.
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