Heimkindheiten im geteilten Deutschland
6. Öffentliches Hearing "Sexueller Kindesmissbrauch in der Heimerziehung"
Im Panel „Heimkindheiten im geteilten Deutschland“ berichtete der Betroffene Ioannis von Gewalterfahrungen in seiner Kindheit und Jugend in westdeutschen Heimen. Corinna Thalheim berichtete über ihre Zeit im Jugendwerkhof Torgau in der DDR.
Ziel des Hearings war es, die Folgen der sexuellen Gewalt für ehemalige Heimkinder und die Anliegen und Bedarfe der heute erwachsenen Betroffenen erneut in die Debatte zu bringen. Von vielen Teilnehmenden wurde eine politische Anerkennung und Unterstützung für ehemalige Heimkinder gefordert.
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Erfahrung mit Aufarbeitung in Heimen
Im Panel „Erfahrung mit Aufarbeitung“ berichtete Heide Glaesmer von der Universität Leipzig über ihre Arbeit im Testimony-Projekt zu Erfahrungen in DDR-Kinderheimen, sowie Helga Dill vom Institut für Praxisforschung und Projektberatung in München zu mehreren Aufarbeitungsstudien, die sie durchgeführt hat.
Zum VideoHeimerziehung in historischer Perspektive
Mit seinem Vortrag "Zwischen Kontrolle und Hilfe" gab Dr. Uwe Kaminsky einen historischen Einblick in die Heimerziehung in Ost- und Westdeutschland mit Fokus auf die 1950er und 1960er Jahre.
Zum VideoAufarbeitung und Anerkennung in der Heimerziehung
Im dritten Panel des Hearings diskutierten die Sozialpädagogin Katharina Loerbroks, die unter anderem drei Jahre lang als Referentin für den Runden Tisch „Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren“ gearbeitet hat, und die Sozialarbeiterin Petra Schwarzer-Knape, die seit 2023 das UNSER HAUS - Projekt für und mit Menschen mit Heimerfahrung leitet.
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