Wenn Betroffene sich entschließen, in ihrer Familie Aufarbeitung zu beginnen, ist das mit hohen persönlichen Risiken verbunden, die von Kränkungen und Zurückweisungen bis hin zu Diffamierung und Verleumdungsklagen reichen. Die Unabhängige Kommission des Bundes zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs appelliert daher mit einem Positionspapier an Staat und Zivilgesellschaft, Betroffene von sexualisierter Gewalt in Familien bei diesem Prozess zu unterstützen. Dabei soll der Staat Verantwortung für zurückliegendes Versagen beim Kinderschutz in Familien übernehmen. Dort kommt sexualisierte Gewalt am häufigsten vor.
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