Austausch mit Bundestagspräsidentin: Aufarbeitung braucht politische Aufmerksamkeit


Berlin, 04.03.2026 – Die Vorsitzende der Aufarbeitungskommission des Bundes, Julia Gebrande, traf sich heute mit der Präsidentin des Deutschen Bundestages, Julia Klöckner, zu einem intensiven und zugewandten Gespräch. Im Mittelpunkt standen die Stärkung von Strukturen – auch in den Bundesländern – zum besseren Schutz von Kindern und Jugendlichen sowie die Frage, wie politische Prozesse Aufarbeitung und Prävention unterstützen können.


© Deutscher Bundestag/Stelle von Sandern

Seit dem vergangenen Jahr arbeitet die Kommission auf einer gesetzlichen Grundlage, die ihre langfristige Absicherung garantiert. Das ermöglicht es, vertrauliche Anhörungen von Betroffenen, öffentliche Hearings und Forschungsprojekte fortzuführen und auszubauen. Dazu Julia Gebrande, Vorsitzende der Kommission:

„Die individuelle, institutionelle und gesellschaftliche Aufarbeitung wird nach wie vor durch uns vorangebracht. Dafür benötigen wir ausreichende Ressourcen und politische Aufmerksamkeit. Deshalb freuen wir uns, dass die Bundestagspräsidentin uns eine politische Auseinandersetzung mit unseren Erkenntnissen und Empfehlungen im Parlament zugesichert hat.“

Im Herbst wird die Kommission der Bundestagspräsidentin ihren ersten politischen Bericht übergeben. Darin werden notwendige politische Schritte benannt, die sich aus den Erkenntnissen der Kommission ableiten – stets mit dem Ziel, Kinder und Jugendliche vor sexualisierter Gewalt zu schützen und Betroffene besser zu unterstützen.


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